PERFECT ARRANGEMENT

 

Installation am Baustellenareal der ehemaligen Stadtwerke / Salzburg 2009 / in Kooperation mit Barbara Musil

Eine fragile Station, die sich mit der Idee von Wohnen auseinandersetzt. Ihre Zerbrechlichkeit reflektiert die Illusion scheinbarer Stabilität und Dauerhaftigkeit von Lebens- und Wohnsituationen und gibt Anlass für die Auseinandersetzung mit Realität in all ihrer Brüchigkeit und Ambivalenz und zeigt Leben als labiles Konstrukt.

Die Baustelle als Ort des Umbruchs wird zur Kulisse prothesenhafter Behausungsobjekte. In abstrahierter Form thematisieren sie das Bedürfnis nach Geborgenheit, Intimität und Schutz. Verschiedene Hilfskonstruktionen bemühen sich vergeblich diese Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Sicherheit zu kompensieren. Dieses Setup versucht das zwangsläufige Scheitern daran nicht zu verbergen sondern transparent zu machen.

Eine Ansammlung fragiler, transparenter „Wohneinheiten“ veranschaulicht menschliche Bedürfnisse, die bei der Suche nach einem passenden Ort für die eigenen Lebensvorstellungen eine Rolle spielen können.